{"id":757,"date":"2014-10-18T18:55:58","date_gmt":"2014-10-18T16:55:58","guid":{"rendered":"https:\/\/smart.radiotraining.eu\/?page_id=757"},"modified":"2023-03-22T18:31:20","modified_gmt":"2023-03-22T16:31:20","slug":"ueber-smart","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/smart.radiotraining.eu\/de\/ueber-smart\/","title":{"rendered":"\u00dcBER S.M.A.R.T."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">123 Ausbildung in Community Medien richtet sich an Gruppen und Individuen, die h\u00e4ufig in den Mainstream-Medien nicht auftauchen. In vielen L\u00e4ndern geh\u00f6ren in Community Medien Aktive ethnischen, kulturellen oder sozialen Minderheiten an, wie zum Beispiel Immigranten, Sehbehinderte oder Menschen mit Lernst\u00f6rungen. Diese Gruppen ben\u00f6tigen eine auf ihre speziellen Bed\u00fcrfnisse zugeschnittene Ausbildung, um in den Community Medien selbstst\u00e4ndig arbeiten zu k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus werden die F\u00e4higkeiten, die in Community Medien arbeitende Menschen erworben haben, in der Lohnarbeitswelt selten anerkannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die in dem EU-Leonardo-Projekt teilnehmenden Partner aus der Schweiz, Irland, Ungarn, \u00d6sterreich, dem Baskenland und Deutschland haben sich zum Teil bereits in mehreren Vorg\u00e4ngerprojekten mit verschiedenen Aspekten der Radioausbildung besch\u00e4ftigt. Im SMART-Projekt wurden gemeinsame Radiotrainingsmethoden und -konzepte gesammelt, weiterentwickelt, getestet und evaluiert. Die Projektpartner haben bestehende Trainingsmaterialien und Trainingsmethoden heran gezogen, um daraus einen Lehrplan f\u00fcr Radioeinstiegskurse f\u00fcr die Zielgruppen (Migrantinnen, Menschen mit Sehbehinderungen, Menschen mit Lernst\u00f6rungen) gemeinsam zu erstellen. F\u00fcr die Trainings wurden externe Trainer mit den jeweiligen Spezialkenntnissen und -methoden hinzugezogen. In Trainingskursen wurden die Konzepte getestet und evaluiert. Diese praktischen Erfahrung sind in das SMART-Trainingstools auf dieser Webseite eingeflossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Partner:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die<strong> Radioschule klipp+klang <\/strong>organisiert und koordiniert die Radioausbildung f\u00fcr die nicht kommerzorientierten Lokalradios der UNIKOM und veranstaltet Kurse f\u00fcr verschiedene Privatradios. Die Radioschule klipp+klang betreibt auch Forschung und Entwicklung (Interkulturelle Bildung, Radio und sprachkulturelle Minderheiten) und initiiert eigene Jugend- und Empowermentprojekte. Die Radioschule wird betrieben vom Verein Radioschule klipp+klang (gegr. 1995).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>COMMIT<\/strong>, das Community Medien Institut f\u00fcr Weiterbildung, Forschung und Beratung ist die Weiterbildungseinrichtung an der Schnittstelle zwischen nichtkommerziellem Rundfunk, Erwachsenenbildung und Forschung in \u00d6sterreich. COMMIT wurde 2010 als Verein gegr\u00fcndet, seine T\u00e4tigkeit ist nicht auf Gewinn gerichtet. Ziel ist die F\u00f6rderung der Auseinandersetzung mit und die Weiterentwicklung von nichtkommerziellen Medien auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Dazu z\u00e4hlt besonders das Anregen und die Gestaltung von Weiterbildung und Begleitforschung in Zusammenarbeit mit AkteurInnen nichtkommerzieller Medien, der Erwachsenenbildung und der Wissenschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Antxeta Irratia<\/strong> ist ein baskisches nicht-kommerzielles Community Radio und hat eine lange Erfahrung in Projekten sowohl im Inland als grenz\u00fcberschreitende Projekte zwischen Spanien und Frankreich und in internationalen Kooperationsprojekten zum Beispiel in der Erwachsenenbildung. Seit 2007 hat Antxeta Irratia zahlreiche Projekte zu interkulturellen Themen und und Ausbildung entwickelt, sowohl in Zusammenarbeit mit Frauenorganisationen und Migranten aus der Region oder mit dem Zentrum Erwachsenenbildung (ECA).<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Civil Radio <\/strong>sendet als nicht-kommerzielles Community Radio mit der Hilfe mehr von als 150 Ehrenamtlichen. Kulturellen, sozialen und Umweltschutz Veranstaltungen, Gemeinschaften, Konflikte und das Leben in Budapest und seinen Bezirken sind die zentralen Themen des 24-Stunden-Programmes. Civil Radio agiert mit den aktuellen Kommunikations- und Medientechniken und Web 2.0-Anwendungen und setzt dabei in der Ausbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter auf Schulungen und E-Learning-Materialien.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Near Media-Co-op<\/strong> ist eine demokratische not-for-Profit-Medien Genossenschaft, die Medien als Instrument f\u00fcr die Entwicklung der Gemeinschaft verwendet. Die Co-op wurde 1982 gegr\u00fcndet und verf\u00fcgt \u00fcber mehr als 600 Aktion\u00e4re und mehr als 120 regelm\u00e4\u00dfigen ehrenamtliche Mitarbeiter. NearFM sendet als Community Radio seit 1995 und war und ist als Partner in zahlreichen europ\u00e4ischen Projekten zur kulturellen Identit\u00e4t und Umweltfragen, interkulturellem Training und Menschenrechtsprogrammen beteiligt. NearFM war 2006 an der Erstellung der Inter.media Ausbildungsmaterialien mit interkulturellem Schwerpunkt beteiligt und bietet Berufsschl\u00fcsselqualifikationen des FETAC Level 4 an sowie Ausbildung in Medienkompetenz und interkulturelles Training.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Radio Corax <\/strong>ist ein Freies Radio in Halle (Saale). Als nichtkommerzielles Lokalradio sendet Radio Corax 24 Stunden t\u00e4glich. Terrestrisch ist Radio Corax in Halle und im s\u00fcdlichen Sachsen-Anhalt auf UKW empfangbar. Auf die Ausbildung zur Bef\u00e4higung zum Radiomachen wurde bei Radio Corax von Beginn an gro\u00dfen Wert gelegt. In diversen auch interkulturellen Zusammenh\u00e4ngen war und ist Radio Corax in Projekten zur Radioausbildung beteiligt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das <strong>Community Media Forum Europe (CMFE)<\/strong> repr\u00e4sentiert seit 2004 Netzwerke, nationale Verb\u00e4nde, Projekte und Einzelpersonen, die im dritten Mediensektor, oft auch Community Media genannt, auf europ\u00e4ischer Ebene t\u00e4tig sind. Jeder Sender ist gepr\u00e4gt von seinem Umfeld und der besonderen Kultur, Geschichte und Realit\u00e4t der Gemeinschaft, die er bedient. Community-Medien sind in der Regel im Besitz der Communities, aus denen die ehrenamtlichen Sender kommen, und produzieren Programme, die f\u00fcr die Communities wichtig sind &#8211; und sie sind nicht gewinnorientiert. CMFE setzt sich f\u00fcr die Rechte der B\u00fcrger auf B\u00fcrgermedien ein und dient als Plattform f\u00fcr den Dialog und die Anerkennung von B\u00fcrgermedien auf europ\u00e4ischer Ebene, als ein klar abgegrenzter Mediensektor. In einem Kontext, in dem die Freiheit der Meinungs\u00e4u\u00dferung und der Zugang zu Informationen zunehmend durch die Konzentration im Medienbereich und durch die Verbreitung von Fehlinformationen gef\u00e4hrdet sind, sind Community-Medien Indikatoren f\u00fcr Medienpluralismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>AMARC Europe\u00a0<\/strong>ist das europ\u00e4ische Chapter des Weltverbandes der Community Radios. Der Europ\u00e4ische Verband vertritt mehr als 300 Community Radios, deren nationale oder regionale Verb\u00e4nde und Einzelpersonen. \u00a0Seit 1994 vertritt AMARC Europe die Interessen der Mitglieder auf Europ\u00e4ischer und Internationaler Ebene, stellt die Kommunikation und damit den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern her und initiiert deren internationale Zusammenarbeit. Au\u00dferdem stellt AMARC Europe die Verbindung zum Weltverband der Community Radios her und zu verschiedenen Organisationen der Vereinten Nationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>123 Ausbildung in Community Medien richtet sich an Gruppen und Individuen, die h\u00e4ufig in den Mainstream-Medien nicht auftauchen. In vielen L\u00e4ndern geh\u00f6ren in Community Medien Aktive ethnischen, kulturellen oder sozialen Minderheiten an, wie zum Beispiel Immigranten, Sehbehinderte oder Menschen mit Lernst\u00f6rungen. 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